Wissen rund um Honig
Informationen über
Honig.
Herkunft, Sorten und Lagerung — alles, was du über naturbelassenen Honig wissen solltest.
Herkunft & Bedeutung
Honig ist ein natürliches Lebensmittel, das von Bienen aus Blütennektar oder Honigtau hergestellt wird. Seit Jahrtausenden wird Honig als natürlicher Süßstoff genutzt und gehört bis heute zu den beliebtesten Naturprodukten. Wer hochwertigen Honig kaufen möchte, achtet besonders auf Herkunft, Verarbeitung und Qualität. Schon lange bevor industrieller Zucker verbreitet war, galt Honig als wichtigste Süße in der Ernährung. Seine besondere Zusammensetzung, sein Geschmack und seine natürliche Herstellung machen ihn bis heute zu einem geschätzten Lebensmittel.
Sorten & Eigenschaften
Blütenhonig und
Honigtauhonig.
Beim Honig kaufen stößt man schnell auf verschiedene Sorten. Grundsätzlich wird zwischen Blütenhonig und Honigtauhonig unterschieden.
Blütenhonig
Entsteht aus dem Nektar von Pflanzen. Je nach Trachtquelle unterscheiden sich Geschmack, Farbe und Konsistenz — von mild und hell bis kräftig und aromatisch.
Typische Sorten: Rapshonig, Lindenhonig, Akazienhonig, Sonnenblumenhonig
Honigtauhonig
Auch als Waldhonig oder Tannenhonig bekannt — stammt nicht aus Blütennektar, sondern aus Honigtau. Meist dunkler, kräftiger im Geschmack und bleibt häufig länger flüssig.
Typische Sorten: Waldhonig, Tannenhonig
Im Alltag
Vielseitig
einsetzbar.
Honig ist vielseitig einsetzbar. Er eignet sich hervorragend als natürlicher Brotaufstrich, zum Süßen von Tee oder als Zutat beim Kochen und Backen. Darüber hinaus wird Honig auch in der Herstellung von Bienenkosmetik verwendet. Inhaltsstoffe wie Honig, Propolis oder Bienenwachs finden sich in vielen Pflegeprodukten wieder und unterstreichen die Bedeutung der Biene über die Ernährung hinaus.
Als Brotaufstrich
Natürlich süß auf frischem Brot oder Gebäck.
Zum Süßen von Tee
Eine sanfte Alternative zu raffiniertem Zucker.
Beim Kochen & Backen
Vielseitige Zutat für süße und herzhafte Rezepte.
In der Bienenkosmetik
Honig, Propolis und Bienenwachs werden häufig in Bienenkosmetik verwendet.
Qualität erhalten
Honig richtig
lagern.
Wer Honig kaufen möchte, sollte auch auf die richtige Lagerung achten. Damit Honig sein natürliches Aroma behält, empfiehlt sich eine kühle, trockene und lichtgeschützte Aufbewahrung. Wichtig ist außerdem, das Glas immer gut zu verschließen, da Honig Feuchtigkeit und Fremdgerüche aufnehmen kann. Fest gewordener Honig kann schonend im lauwarmen Wasserbad wieder verflüssigt werden. Dabei sollte die Temperatur niedrig gehalten werden, um die natürlichen Eigenschaften zu erhalten.
Ganz normal
Typische Eigenschaften
und Veränderungen.
Honig ist ein Naturprodukt — deshalb sind Veränderungen im Laufe der Zeit ganz normal und kein Qualitätsmangel.
Kristallisation
Viele Honige werden mit der Zeit fest oder cremig. Besonders Blütenhonige kristallisieren schneller.
Phasentrennung
Bei längerer Lagerung kann sich eine flüssige und eine feste Schicht bilden. Das ist unbedenklich und typisch für naturreinen Honig.
Weiße Schlieren („Blütenbildung“)
Diese entstehen durch feine Kristalle oder eingeschlossene Luft und sind ein Zeichen natürlicher Qualität.
Farbveränderungen
Je nach Sorte kann Honig mit der Zeit dunkler werden.
Gärung bei falscher Lagerung
Wird Honig zu warm gelagert oder nimmt zu viel Feuchtigkeit auf, kann er gären.
Bewusst kaufen
Naturhonig bewusst
kaufen.
Beim Kauf von Honig lohnt es sich, auf Qualität und Herkunft zu achten. Qualitativ guter Honig zeichnet sich durch seine sortentypischen Eigenschaften, eine schonende Verarbeitung und seine natürliche Vielfalt aus. Ob cremiger Blütenhonig oder kräftiger Waldhonig — Honig ist ein vielseitiges Lebensmittel für viele Anwendungen in der Küche .